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Besuch bei Charlotte und Daniel
Typisch Liederkranz, morgens um 7.00 Uhr ging es los am 18. September 2011. Das Wetter war bescheiden und es goss in Fäden, sogar bis in den Bus. Aber schlechtes Wetter gibt es nicht und Reiseleiter Gerhard Robert Pahl sagte bei der Begrüßung, man müsse abwarten, ein guter Ausflug sei es dann, wenn die Teilnehmer am Abend zufriedener seien als am Morgen.
Auf dem Autobahnrastplatz Lonetal wurde das obligatorische Sektfrühstück eingenommen, man musste eben aufpassen, dass der Sekt nicht durch den Regen verdünnt wurde.
Das erste Ziel war dann die Charlottenhöhle auf der Schwäbischen Alb. Eine interessante Führung bei der man neben den obligatorischen Stalagmiten und Stalagtitten auch erfuhr dass es Rettich und Radieschen-Tropfsteine gab. Es war teilweise recht eng aber interessant und bei der zweiten Gruppe soll es sogar einen Methanausbruch gegeben haben.
Mit Verspätung kam der Bus in Ellwangen an und so starteten gleich zwei Gruppen zur Stadtführung. Wurde der Stadtführer zunächst vom Glockengeläut gestört war es dann die Lautsprecher des Stadtfestes aber irgendwie fand sich dann immer eine stille Ecke für die Erklärungen. Die Kirche, die Pröbste und Pfaffen waren die Herrscher von Ellwangen und so endete die Führung in der Basilika St. Vitus und in der daneben liegenden evangelischen Stadtkirche reichte die Zeit gerade noch, dass der Chor "Gott ist die Liebe" anstimmen konnte.
Eilend ging zurück zum Bus, als man bemerkte dass die Kinder nicht mitgekommen waren. Vater Klaus machte sich auf die Suche und mit etwas Verspätung waren die Kids dann auch wieder an Bord.
Trotz einer Verspätung von fast 1 Stunde wurden wir im Gasthof Kreuz in Dirgenheim hervorragend versorgt. Als Dank sangen wir "Als Freunde kamen wir" und "Mögen sich die Wege" und einen klasse Willi gab es auch noch.
Wegen der Verspätung musste ein Ziel gestrichen werden und die Mehrheit entschied sich für den Besuch von Nördlingen. Daniel, der Kirchturm der St. Georgskirche war schon lange zu sehen und um diesen Daniel drehen sich alle Wege in Nördlingen. Eine großartige Altstadt mit einem kompletten Wehrgang rund um die Stadt und der Regen hatte aufgehört. Zudem war noch Künstlermarkt und die Düfte waren verlockend aber wegen des verspäteten Mittagessen konnten die langen Würste leider nicht probiert werden.
Leider war nur eine Stunde Zeit und wurde schon die Heimfahrt angetreten.Auf der Rückfahrt wurde noch viel gesungen und Gerhard erzählte manchen Witz. Gabi Staufert bedankte sich beim Organisator und allen Mitreisenden und es hatte sich bestätigt: Die Stimmung war wesentlich besser als am Morgen, also war der Ausflug ein Erfolg - Dank Gerhar Robert Pahl


