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Liederkranz & Chorisma Warthausen

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Chor

Fasnet 2011

Bilder von der LKW-Fasnet am 4.03.2011 gibt es ... hier

Der LKW im Fasnetsfieber

Mit den Wildecker-Herzbuben

Aktuelles

Reigschmeckte ond andre Leit

Leider war nur die Abteilung Liederkranz der Einladung zur Vereinsfasnet ins Heggelinhaus gefolgt. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch und der Wurstsalat, das Selbstgebackene und die Mohrenköpfe wurde auch von den Liederkränzlern gepackt im närrisch geschmückten Heggelinhaus am 4. März 2011.

Der Abend wurde von Irmgard Weiler mit einem Gedicht eröffnet.

Dann traf Rosa Deckele (Irmgard Weiler) zufällig Klara Häfele (Ingrid Raiber) auf dem Markt. Die beiden unterhielten sich über alles und jedes, ganz speziell aber über die schöne schwäbische Sprache und über die „Reigschmeckten“, die diesen tollen Dialekt nicht zu schätzen wissen.

Im Anschluss daran besuchte uns ein Schwabe aus Birkenhard (Irmgard Weiler) der uns sein Leid über seine Frau klagte. Diese wollte unbedingt einen neuen Mantel haben, da den alten „Kittel“ ja schon jeder im Dorf kannte. Aber als guter Schwabe kauft man keinen neuen Mantel sondern schlägt einen Umzug vor, von Birkenhard nach Oberhöfen. Dort, so die Argumentation, kennt noch niemand den Mantel der Frau Gemahlin.

Nach einer Laola-Welle mit Luftschlangen, gab es "Schwäbisch für Anfänger".
Martina Linz, als Reigschmeckte musste die schwäbischen Begriffe vorlesen und wurde von Siegmar Schmidt schwäbisch korrekt korrigiert. Wussten die eingefleischten Schwaben bei "Dohana" noch um was es sich handelt, dann war das bei "Bawerdasdefela" schon schwieriger

In der nächsten Szene trafen sich im Zug zwei Damen (Beate Ogger und Gisela Raunecker) die sich schon länger nicht gesehen hatten. Die eine Dame berichtete über die bevorstehende Hochzeit ihrer Tochter mit einem Veterinär. Die andere Dame verstand aber nur Veteran, so dass es zu einer kuriosen Unterhaltung kam. Zum guten Schluss klärte die erste Dame die Verwechslung auf, in dem sie behauptete, der Veterinär äße nur Obst und Gemüse.

Fünf Paare waren dazu ausersehen, einen „Eiertanz“ mit rohen Eiern durchzuführen. Es wurde eine flotte Musik aufgelegt und die Paare erhielten je einen großen Löffel mit einem Ei darauf in die Hand. Damit wurde getanzt und das Ei durfte nicht herunterfallen. Was sich natürlich nicht vermeiden ließ, aber es waren dann doch gekochte Eier.

Der nächste Sketch ließ nicht lange auf sich warten. Ein Bauer vom Land (Siegmar Schmidt) kam in eine Arztpraxis. Er hatte Magenbeschwerden und der Arzt sollte doch bitte mit einem „Apparätle“ dort hineinsehen um festzustellen, was ihm fehlte. Er traf aber nur die Putzfrau an (Irmgard Weiler), die verzweifelt versuchte dem schwerhörigen und begriffsstutzigen Bauern verständlich zu machen, dass der Arzt für 4 Wochen in Urlaub sei und ihn daher nicht behandeln konnte.

Ein Quartet (Irmgard Weiler, Ingrid Raiber, Beate Ogger und Christa Radszuweit) brachte in dem Lätzchenlied die Vorzüge eines Lätzchens näher.

Zum Abschluss beehrten uns die Wildecker-Herzbuben“ (Irmgard Weiler und Ingrid Raiber) mit ihrem Besuch. Ausgerechnet bei uns starteten sie ihre neueste Deutschland-Tournee.

Wenn auch die Live-Musik in Form von Huberts „Quetsche“ fehlte, so war der Abend doch sehr kurzweilig.